Eine
dreifarbige Katze, "Feuerkatze" genannt, schützt das Haus
vor Feuer, die Menschen vor Fieber.
Eine
dreifarbige Katze ins Feuer geworfen, löscht dasselbe und heißt
daher "Feuerkatze"
Im Volksmund
werden die dreifarbigen Katzen auch als "Glückskatzen"
bezeichnet, weil sie wohl nicht allzu oft
vorkommen.
Eine Glückskatze ist eine dreifarbig-gefleckte Katze. Züchter bezeichnen diese Färbung auch als Tricolor oder bei Perserkatzen oder als Calico. Fehlt die Weiß-Zeichnung und die Katze ist somit nur noch zweifarbig, spricht man von Schildpatt mit weiß oder Tortoise mit weiß (creme-, rot- und schwarzfarbige Flecken).
Glückskatzen wie
Schildpattkatzen sind fast immer weiblich, da das Gen für die rote Fellfarbe auf dem X-Chromosom liegt und nur wenn ein Allel für rot auf einem X-Chromosom und ein Allel für "nicht-rot" auf dem anderen vorhanden sind beide Farben an einem Tier auftreten. Je nachdem welches X-Chromosom nun in einer bestimmten Zelle deaktiviert wird, tritt hier die eine oder andere Farbe auf. Wird doch einmal
eine männliche Schildpattkatze geboren, besitzt auch diese zwei X-Chromosomen pro Zelle und ist meist unfruchtbar.
Glückskatzen werden aufgrund ihrer Färbung die Eigenschaften wie
von Natur aus freundlich, ausgeglichen, kontaktfreudig und
besonders geduldig zugesprochen. Es handelt sich dabei vermutlich
um Aberglauben, da bestimmte Farben der Körperbehaarung eher
zufällig mit bestimmten Charaktermerkmalen korrelieren.
Schon zur Zeit des Kolonialismus wurden Glückskatzen bevorzugt auf
den Schiffen mitgenommen, da sie Unheil abhalten
sollten.
Der Artikel
"Glückskatze" basiert auf dem freien Artikel Glückskatze
aus dem Nachschlagewerk Wikipedia.